Computertomographie (CT)

Was ist Computertomographie (CT)?

CT-Bild einer Bauchschlagader (Aorta)

Die Computertomographie ist ein Verfahren, das mithilfe von Röntgenstrahlen Querschnittsbilder des menschlichen Körpers erzeugt.

Die mit den modernen Hochleistungsgeräten erfassten Daten können danach in jeder Raumebene berechnet und als 3D Ansicht dargestellt werden. Untersuchungen nahezu aller Körperregionen sind in wenigen Sekunden durchführbar. Die Strahlenbelastung wird dabei so gering wie möglich (low dose protocol) gehalten.

Unser neuer dosissparender 128 Zeilen-Computertomograph vereint modernste Techniken zur Dosisreduktion mit besserer Bildqualität und höherer Scangeschwindigkeit. Durch adaptive iterative Dosisreduktion kann bis zu 60% der Strahlendosis und 50% des Bildrauschens reduziert werden.

Neben der Diagnostik bieten wir auch computertomographiegestützte Schmerzbehandlungen an (PRT, Facettenbehandlung).

Wir arbeiten in unserer Praxis mit einem 128 zeiligen Spiral-Computertomographen, der neue Untersuchungsmöglichkeiten gegenüber älteren Gerätegenerationen eröffnet. So sind zum Beispiel Untersuchungen der Herzkranzgefäße ohne Katheter und des Dickdarmes ohne Schlauch zur Darmspiegelung möglich geworden.

Querschnitt durch den Bauchbereich mit Darstellung des Gefäßsystems

Typische Fragestellungen

  • Kopf
  • Nasennebenhöhlen
  • Kieferuntersuchungen
  • Halsweichteile
  • Lungenerkrankungen
  • Bauchuntersuchungen einschließlich Dickdarm-Darstellung
  • Bewegungsapparat und Gelenke
  • Wirbelsäule und Spinalkanal
  • Gefäßsystem
  • Herz

Ablauf der Untersuchung

Vor jeder Untersuchung prüfen wir die Fragestellung und planen den genauen Ablauf der Untersuchung.

Bei einigen Fragestellungen ist eine intravenöse Kontrastmittelgabe erforderlich. Dies bespricht der untersuchende Arzt vorher mit Ihnen. In der Regel wird das jodhaltige Kontrastmittel über eine Armvene injiziert.

Bei Untersuchungen der Bauchorgane sind zudem vorher 1-2 Liter eines jodhaltigen Kontrastmittels zu trinken. (Der dafür erforderliche Zeitraum von bis zu 2 Stunden wird bei der Terminvergabe berücksichtigt).

Nach der Untersuchung findet meist ein Arztgespräch mit Eläuterung der Ergebnisse statt.

 

Wer führt eine Magnetresonanztomographie durch?

Wenn die Symptome oder die Krankheitssituation eine Magnetresonanztomographie erforderlich machen, bekommt der Patient eine Überweisung an einen Röntgen-Facharzt, den Radiologen. Unterstützt von speziell ausgebildeten medizinisch-technischen Assistenten führt dieser die Magnetresonanztomographie durch und teilt die Untersuchungsergebnisse dem überweisenden Arzt mit, der diese dann mit dem Patienten bespricht und die weiteren Schritte vorschlägt.

Ein Magnetresonanztomograph ist ein sehr großes und schweres Gerät und benötigt einen eigenen, besonders abgeschirmten Raum. Nicht jeder Arzt und selbst nicht jeder Radiologe kann daher eine MRT-Untersuchung durchführen. Einige Jahrzehnte nach Einführung der Technik gibt es aber in jeder größeren Stadt mindestens eine, wenn nicht sogar mehrere Untersuchungsmöglichkeiten. Auch die meisten Krankenhäuser verfügen mittlerweile über einen Magnetresonanztomographen, sodass stationäre Patienten meist nur eine andere Abteilung besuchen müssen und zu einer Untersuchung nicht verlegt werden müssen.

Wie sieht die Vorbereitung auf die Untersuchung aus?

Wenn der Arzt eine Magnetresonanztomographie als sinnvoll für die weitere Diagnostik erachtet, führt er ein Aufklärungsgespräch mit dem Patienten. In diesem Gespräch kann der Patient Fragen zum Untersuchungsablauf stellen. Er bekommt dazu oft auch einen Aufklärungsbogen an die Hand, in dem die wichtigsten Informationen zur Magnetresonanztomographie noch einmal zusammengefasst sind.