Herz-MRT

Herz-MRT

Bei einem Herz-MRT erfolgt eine direkte Darstellung des Herzens oder einzelner Abschnitte mit besonders schnellen Sequenzen unter Ableitung eines EKG und unter Berücksichtigung der Atmung. Bei einigen Fragestellungen werden Medikamente während der Untersuchung verabreicht.

Typische Fragestellungen

Mit einem Herz-MRT können unterschiedlichste Fragen zum Herzen beantwortet werden. Häufig geht es um die Beantwortung spezieller Fragestellungen wie:

  • Durchblutungsstörungen am Herzmuskel
  • Herzmuskelerkrankungen
  • Herzmuskelentzündungen
  • Fehlbildungen 
  • Herzklappenerkrankungen
  • Herzkurzschlüsse
  • Herztumoren oder Gerinnsel

Ablauf der Untersuchung

Zur Untersuchung des Herzens im MRT wird immer ein EKG angelegt. Die Untersuchungsdauer beträgt ca. 45 Minuten. Vorab wird ein Aufklärungsbogen mit Informationen ausgefüllt.

Während der Untersuchung muss mehrfach kurz die Luft angehalten werden.

Bei einigen Fragestellungen muss ein Medikament verabreicht werden. Dafür wird stets ein Venenzugangsweg vorbereitet.

6-12 Stunden vor einer Herz-MRT-Untersuchung mit Medikament (Stress-MRT) darf kein Kaffee, Tee, Kakao, Lakritz oder Schokolade verzehrt werden. Auf das Rauchen vor der Untersuchung muss verzichtet werden.
Im Anschluss an die Untersuchung erfolgt eine Besprechung des Befundes mit dem Arzt.

Ist das Stress-Medikament gefährlich?

Bei Adenosin handelt es sich um einen körpereigenen Stoff. Adenosin ist nur wenige Sekunden wirksam. Die Wirkung lässt sehr schnell nach, wodurch sich auch die Gefahren von bedrohlichen Nebenwirkungen entsprechend vermindern.

Der Zustand unter dem Medikament kann jedoch unangenehm sein - als würde man sich stark anstrengen.

Kann das MRT die Herzkranzgefäße darstellen?

Eine direkte Darstellung der Herzkranzgefäße ist bislang nicht zuverlässig möglich. Es gibt aber mehrere Möglichkeiten der indirekten Darstellung z.B. über Durchblutungsmessungen.

Aufklärungsbögen