Mamadiagnostik

Mammadiagnostik

In unsere Abteilung werden Jährlich ca. 12.000 Untersuchungen in der Mammadiagnostik durchgeführt. Sie setzen sich zusammen aus:

  • Digitale Mammographie mit Tomosynthese
  • Mammasonographie
  • Galaktographie
  • MR-Mammographie und Interventionen an der Mamma
  • Ultraschall gesteuerte Punktionen
  • Stereotaktisch gesteuerte Punktionen
  • MR-gesteuerte Punktionen

Unterschied zwischen Mammographiescreening und QUAMADI

Mammographiescreening ist ein Brustkrebsfrüherkennungsprogramm für symptomlose Frauen ohne Krebsverdacht in der Altersgruppe von 50 und 69 Jahren.
Weitere Informationen -> HIER

QUAMADI ist ein Projekt für Patientinnen, bei denen durch die körperliche Untersuchung verdächtige Befunde festgestellt wurden und wo entschieden werden muss ob Brustkrebs oder gutartige Veränderungen vorliegen.
Weitere Informationen -> HIER

Eindrücke

Typische Fragestellungen

  • Abklärung von Beschwerden und Tastbefunden in der Brust
  • Vorsorgeuntersuchungen zur Brustkrebserkennung

Ablauf der Untersuchung

Die Mammographie umfasst immer ein Gespräch mit dem Arzt und eine Tastuntersuchung der Brust. Aus technischen Gründen wird die Mammographie bei uns in der Regel zuerst durchgeführt und anschließend erfolgt die Tastuntersuchung und das Gespräch. Sollten Sie vor der Mammographie ein Gespräch wünschen, teilen Sie uns dieses bitte an der Anmeldung mit.

Sonographie (Ultraschall) und Kernspintomographie (MRT)

Sonographie und Kernspintomographie sind zwei weitere Untersuchungsverfahren zur Beurteilung der Brust. Sie können wertvolle Ergänzungen zur Mammographie liefern, sind jedoch ganz speziellen Fragestellungen vorbehalten und auch nicht immer notwendig.

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass hier im Hause eine Doppelbefundung der Mammographie-Aufnahmen routinemäßig durchgeführt wird. So kann es in dem Abschlussbericht zu wichtigen Neueinschätzungen kommen, die im persönlichen Gespräch am Untersuchungstag nicht angesprochen wurden. Daher bitten wir Sie, 2-3 Wochen nach der Untersuchung mit dem zuweisenden Arzt Kontakt aufzunehmen.

Warum Mammographie?

Die Mammographie ist das wichtigste Bildgebende Verfahren zur Beurteilung der weiblichen Brust und die einzige anerkannte Methode zur Brustkrebsfrüherkennung. Daran haben auch die verschiedenen Neuentwicklungen in der Medizin bisher nichts geändert. Es handelt sich bei der Mammographie um ein Röntgenverfahren, das heißt, es werden Röntgenstrahlen angewandt, um ein Bild zu erzeugen. Ganz ohne Strahlenbelastung kommt man auch heute noch nicht aus, jedoch hat sich die Dosis im Vergleich zu früher auf einen Bruchteil reduzieren lassen. Die Mammographie- Einheit in dieser Praxis entspricht dem neusten Stand der digitalen CR- Technik und wird regelmäßig überprüft. Unsere Abteilung verfügt über ein neues Mammographiegerät (Mammomat Inspiration mit Tomosynthese). Unsere medizinisch- technischen Assistentinnen sind speziell geschult in der Durchführung von Mammographieaufnahmen.

Ist die Mammographie unangenehm?

Bei der Mammographie wird die Brust ein wenig flach gedrückt, um die Strahlenbelastung so gering wie möglich halten zu können und gleichzeitig ein scharfes Bild zu erhalten. Dies ist von großer Bedeutung, damit auch kleinere Veränderungen in der Brust sicher erkannt werden können. Nicht an jedem Tag ist die Brust gleich empfindlich. Darum sollten Routineuntersuchungen am besten direkt nach der Periode, also etwa zwischen dem 6. und dem 15. Tag durchgeführt werden, denn in diesem Zeitraum ist das Gewebe am unempfindlichsten.

Was ist Tomosynthese?

Tomosynthese ist eine neue Methode zur Lieferung hoch qualitativer Bildern der Brust, in drei Dimensionen. Die Bilder sind dreidimensional, die Brust wird nicht nur von oben und von der Seite aufgenommen, sondern aus verschiedenen Winkeln. Dadurch existieren weniger Gewebeüberlagerungen auf den Aufnahmen, wodurch vor allem dichte Brüste besser beurteilt werden können. Dies ermöglicht eine exakte Diagnosestellung.