Herz-CT

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Koronare Herzkrankheit

Die Arteriosklerose (Verkalkung) von Herzkranzgefäßen wird als koronare Herzkrankheit (KHK) bezeichnet. Diese kann zur Gefäßverengung und somit zum Herzinfarkt führen. Auch in Deutschland stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen an erster Stelle der Todesursachen.

Risikofaktoren für die KHK

  • Bluthochdruck
  • Diabetes (Zuckerkrankheit)
  • erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin)
  • Rauchen
  • Bewegungsmangel
  • familiäre Disposition (genetische Veranlagung)

Koronarkalkbestimmung

Mit dieser Methode lassen sich feinste Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen computertomographisch (mit Röntgenstrahlen) nachweisen. Dazu muß kein Kontrastmittel gespritzt werden. Der Verkalkungsgrad lässt sich unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Lokalisation mengenmäßig durch den Agatston-Score beurteilen.

Agatston-Score

0 - Keine nachweisbaren Verkalkungen Koronare Herzkrankheit unwahrscheinlich
1 - 10
Minimale Verkalkungen
Einengung der Herzkranzgefäße wahrscheinlich
11 - 100
Geringe Verkalkungen
Koronare Herzkrankheit möglich
101 - 400
Mäßige Verkalkungen
Einengung der Herzkranzgefäße möglich
> 400 Ausgedehnte Verkalkungen Hohe Wahrscheinlichkeit für eine signifikante Einengung der Herzkranzgefäße

Die Computertomographie des Herzens wird derzeit nur von privaten Kassen übernommen. Die Untersuchungskosten erfragen Sie bitte an der Anmeldung oder beim Arztgespräch.

Eindrücke

Herz-CT Befundbilder

Typische Fragestellungen

  • Frage nach Vorliegen einer Koronaren Herzkrankheit
  • Bestimmung des Stenosegrades (Ausmaß dr Gefäßeinengung) oder Länge des Verschlussegmentes
  • Kontrolle nach Koronar-Stent oder Bypass
  • Herzklappenerkrankungen

Ablauf der Untersuchung

Im Gegensatz zur Herzkatheteruntersuchung wird Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt. Dadurch lassen sich die durchbluteten Herzkranzgefäße und nicht verkalkte Einengungen der Gefäßwand in 3 Ebenen und als 3D-Bild darstellen. Diese Methode eignet sich besonders auch zur Kontrolle eines Herzbypasses oder des Ergebnisses nach Ballonaufweitung oder Stenteinsetzung.

Wird die Untersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt?

Die Computertomographie des Herzens wird derzeit nur von privaten Kassen übernommen. Die Untersuchungskosten erfragen Sie bitte an der Anmeldung oder beim Arztgespräch.

Wie gross ist die Strahlenbelastung?

Natürlich ist die Computertomographie nur mit Röntgenstrahlen durchführbar. Für die Cardio-CT wird nur ein kleines Untersuchungsvolumen von 20 - 30 cm benötigt. Die Strahlenbelastung ist deutlich geringer als bei der Herzkatheteruntersuchung (4 - 10 mSv) und beträgt durch spezielle technische Möglichkeiten unseres modernen Gerätes zur Dosisreduktion zwischen 1 - 2 mSv.

Aufklärungsbögen

Kontakt

Röntgenpraxis im Tesdorpfhaus

Mengstraße 66 - 70
23552 Lübeck

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